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Ananas
ananasUrsprünglich war die Ananas in Amerika heimisch, heute wird sie in allen tropischen Gebieten angebaut. Sie gehört zur Familie der Bromeliengewächse und wird etwa 1 Meter hoch. Es heißt, Christoph Kolumbus habe die erste Ananas Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa gebracht, von wo aus sie um 1550 auch nach Indien eingeführt wurde. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Ananas in England und Frankreich in Glashäusern gezogen. Ende des 19. Jahrhunderts galt Hawaii als Hauptanbaugebiet der Ananas, nunmehr hat es an Bedeutung verloren und heute liegen die wesentlichsten Anbaugebiete in Thailand, Brasilien und auf den Philippinen. Die Pflanzen sind etwa vierjährig, wobei sie drei Ernten hervorbringen, die allerdings in ihrer Ergiebigkeit von Mal zu Mal deutlich abnehmen. Pro Hektar Anpflanzungsgebiet wachsen zwischen 60.000 und 70.000 Pflanzen. Im Jahr 2008 wurden laut FAO weltweit rund 19,2 Millionen Tonnen Ananasfrüchte produziert. Rund 70% der Ernte werden als Frischfrüchte verzehrt, der Rest wird zur Konserven- und Saftherstellung verwendet. Die Ananas ist reich an Vitamin C, Kalium und Kalzium. Abgesehen davon, dass sie sehr wohlschmeckend ist, hat sie auch verdauungsfördernde, entwässernde und entzündungshemmende Wirkung.
 
Apfel
apfel_gerDer Apfel ist die bedeutendste und am weitest verbreitete heimische Obstsorte. Weltweit soll es 30.000 verschiedene Apfelsorten geben, selbst im deutschsprachigen Raum sollen es noch an die 1.000 sein. Von Bedeutung sind vor allem die veredelten Sorten. Bereits um 1450 wurden Äpfel in Ägypten und im Orient kultiviert. Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse. Er ist vor allem auch deshalb so beliebt, weil viele Sorten gut lagerfähig sind und so das ganze Jahr über als erfrischende Vitaminspender dienen. In der Obstverarbietung kommt dem Apfel ganz besondere Bedeutung zu, ist doch Apfelpektin als natürliches Geliermittel die Basis für köstliche Marmeladen und Konfitüren unerlässlich. Äpfel sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, jedoch kalorienarm. Ein Apfel deckt etwa 25% des täglichen Vitamin C- sowie 12% des Ballaststoff- und Kaliumbedarfes. Regelmäßiger Apfelgenuss senkt den Cholesterinspiegel. Aufgrund seiner antioxidativer Inhaltsstoffe wird dem Apfel auch krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben. Nicht umsonst heisst es ja: “An apple a day keeps the doctor away.”
 
Birne
birneEs gibt schätzungsweise 5.000 verschiedene Birnensorten. Schon die Babylonier verehrten den Birnenbaum als heilig. Gezüchtet wurden Birnen erstmals in Griechenland auf dem Peleponnes. Heute werden sie weltweit angebaut, wobei es etwa 1.500 Sorten von Kulturbirnen gibt. Reife Birnen sind leicht verderblich, sie sollten also noch relativ hart gekauft bzw. geerntet werden, zumal sie auch noch bei Raumtemperatur rasch nachreifen. Birnen schmecken nicht nur köstlich, sie sind reich an Vitaminen und Kalium und wirken zudem auch cholesterinsenkend und verdauungsfördernd.
 
Brombeere
brombeereDie Brombeere ist ein etwa 2 m hoher stacheliger Strauch, der vorwiegend an Waldwegen wächst. Kultivierte Brombeersträucher für den Garten sind meist stachellos, schnell wachsend und sehr ertragreich. Bereits Hippokrates wusste im 4. Jahrhundert v.Chr. von der heilenden Wirkung der Brombeere, obwohl sie sich sogar noch weiter zurück verfolgen lässt. In Europa wurde die Brombeere etwa seit dem 16. Jahrhundert in Klostergärten kultiviert. Neben ihrem hohen Vitamin C-Gehalt ist die Brombeere vor allem reich an Kalium und Provitamin A. Brombeeren sind nicht haltbar und verderben bereits 2-3 Tage nach der Ernte. Neben den Früchten werden auch die Blätter des Brombeerstrauchs für die Zubereitung von Tee verwendet. Ihm wird eine blutreinigende, blutzuckersenkende sowie harn- und schweißtreibende Wirkung zugeschrieben.
 
Cashew-Nuss
Cashew-Nuts-Der klein bis mittelgroße Cashew-Baum wächst in den Tropen, wobei er seinen Ursprung in Brasilien nahm. Im 16. Jahrhundert brachten die Portugiesen die Cashews nach Indien und Ostafrika, wo sie zunächst vor allem gegen die Erosion gepflanzt und erst viel später als Nahrungsmittel entdeckt wurden. Die Cashew-Nuss wächst am Ende des Cashew-Apfels, einer saftigen, säuerlichen, birnenförmigen, nahrstoffreichen, gelb bis hellroten Frucht, die auf Grund ihrer raschen Verderblichtkeit nur vor Ort gegessen werden kann. Es entwickelt sich aus den Blüten zunächst die Nuss und erst darauf der Cashew-Apfel. Die Cashew-Nuss wird oft auch als “Vitaminpille der Natur” bezeichnet. Sie ist reich an ungesättigtem Fett sowie an Magnesium und Antioxidantien.
 
Chili
chili_einzeln_kleinKaum eine Gemüsesorte kann so weit zurückverfolgt werden wie die Chilis, nämlich bis 7500 v.Chr. Zunächst in Amerika beheimatet, brachte Christoph Kolumbus sie nach Europa, von wo aus sie dann in alle Erdteile verbreitet wurde. Heute sind Chilis aus keiner Küche wegzudenken. Sie haben die unterschiedlichsten Formen, Farben und vor allem Schärfegrade. Diese werden in Scoville Einheiten berechnet, die aussagen, wie oft Chili-Extrakt mit Wasser verdünnt werden muss um seine Schärfe zu verlieren. Herkömmliche grüne Chilis haben etwa 1,500 Scoville-Einheiten. Der bisherige Rekord eines Chilis aus Indien steht bei 1,000.000! Chilis werden frisch, getrocknet, pulverisiert oder eingelegt angeboten.
 
Dirndl (Kornelkirsche)
kornellkirscheDie Dirndl oder Kornelkirsche wächst auf einem grossen Strauch, vorwiegend in Südosteuropa, aber auch im niederösterreichischen Pielachtal. Die goldgelben Blüten sind schon sehr früh – etwa ab Anfang März – zu bewundern. Die herb-säuerlichen Früchte ähneln in Grösse und Form einer Hagebutte, sind allerdings dunkelrot. Sie sind nicht mit Kirschen verwandt. Wenn die Früchte im Herbst reif sind, werden sie mit Stöcken von den Ästen geschlagen und auf ausgebreiteten Tüchern gesammelt. Die Ernte erstreckt sich meist über einen längeren Zeitraum, da nur vollreife Früchte abfallen. Die Verarbeitung der Dirndln erfordert viel Geduld. Die Frucht ist relativ klein, der Kern groß, und das Fruchtfleisch löst sich nur sehr schwer vom Kern.
 
Erdbeere
ErdbeereErdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind schon seit der Steinzeit bekannt. Eigentlich sind sie keine Beeren, sondern eine sogenannte Sammelnussfrucht. Die bekannte rote Erdbeere ist eine Scheinfrucht, denn die eigentlichen Früchte sind die vielen kleinen Kerne, die außen auf dem Fruchtfleisch sitzen. Die kultivierte Gartenerdbeere, die aus einer Kreuzung verschiedener Wildformen in Holland entstand, ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. In der Zwischenzeit gibt es mehr als 1,000 Sorten. Allerdings hat durch den Großanbau auch der Geschmack gelitten und nur wenige Sorten kommen an das intensive Geschmacks- und Geruchserlebnis der wilden Erdbeere heran. Erdbeeren wachsen auf der ganzen Welt. Sie benötigen einen nährstoffhaltigen, sonnigen bis halbschattigen Standort. Erdbeeren bestehen zu 90% aus Wasser, haben einen höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen oder Zitronen. Ausserdem sind sie reich an wertvollen Mineralien wie Kalzium, Kalium Phosphor and Eisen. Da großflächig angebaute Erdbeeren, die oft noch weite Transportwege bis zum Konsumenten zurücklegen, meist stark durch Pestizide und Düngemittel belastet sind, sollte man gerade bei dieser Frucht besonders auf heimische Sorten, vorzugsweise aus biologischem Anbau, achten.
 
Feige
feigeDie Feige wächst auf einem mittelgrossen Baum oder Strauch, vor allem im Mittelmeergebiet, aber auch in milden Gebieten nördlich der Alpen. Sie blüht dreimal jährlich, trägt bereits ab dem zweiten Jahr Früchte und ist recht anspruchslos hinsichtlich des Bodens und der Niederschlagsmenge. Die Befruchtung ist außerordentlich komplex, da sie nur mit Hilfe von sogenannten Gallwespen erfolgen kann. Diese wachsen in den weiblichen Blüten, wobei die flugunfähigen Männchen die Weibchen noch innerhalb der Feige begatten. Diese sammeln den Pollen an den männlichen Blüten und suchen ihrerseits blühende Feigen. Die Gallwespe im Inneren der Feige stirbt sodann ab. Nach der Bestäubung entwickelt sich in 3-5 Monaten die Feigenfrucht, die einerseits aus den kleinen Kernen, die sich aus den weiblichen Blüten entwickelten, und andererseits aus dem Fruchtfleisch, das aus den fleischig gewordenen Fruchtstielen entstand, besteht. Feigen enthalten neben 80% Wasser vor allem Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sowie reichlich Vitamin B1. Nur ein relativ geringer Anteil der Ernte kommt als Frischfeige in den Handel. Der überwiegende Teil wird getrocknet, wobei der Wassergehalt auf weniger als ein Drittel reduziert wird.
 
Haselnuss
HaselnussDie Hasel ist ein vielstämmiger Strauch, der etwa 6 Meter hoch wächst und bis zu 100 Jahre alt werden kann. Auf derselben Pflanze wachsen männliche und weibliche Blüten, wobei die männlichen im Februar die bekannten Kätzchen bilden. Die weiblichen Blüten sind unscheinbar und geruchlos, was dazu führt, dass die Honigbienen nur die männlichen Kätzchen anfliegen. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Haselnüsse werden im September geerntet bzw. dienen sie Eichhörnchen oder Vögeln als Nahrung. Haselnüsse sind reich an vorwiegend ungesättigten Fettsäuren sowie Kalzium, Kalium, Phosphor und verschiedenen Vitaminen. Das Hauptanbaugebiet liegt in der Türkei sowie in Italien, jedoch ist die Hasel weltweit verbreitet. Die Hasel gilt als Symbol der Fruchtbarkeit, Unsterblichkeit, Frühling und Neubeginn. Schon im antiken Rom galt sie als Friedenssymbol, wurde doch der Haselzweig bei Waffenstillstandsverhandlungen als Zeichen der friedlichen Absicht mitgebracht.
 
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